KVK Präsident und Hauptfeldwebel May geht ins Seuchengebiet

Bild  25.09.2014 HAUPTFELDWEBEL MAY GEHT INS SEUCHENGEBIET:

DER EBOLA-HELD DER BUNDESWEHR

 

Will Ebola-Patienten in Afrika helfen: Hauptfeldwebel Jörg May (33)

Die „Operation Ebola“ der Bundeswehr läuft an: 2000 Freiwillige haben sich seit Wochenbeginn per Mail gemeldet, um die todbringende Seuche in Afrika zu bekämpfen!

Einer der ersten Ebola-Helden: Hauptfeldwebel Jörg May (33). Er ist Rettungsassistent am Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz. Verheiratet, drei Kinder.

May soll in den nächsten Wochen ins Seuchengebiet geschickt werden. In speziellen Schutzanzügen sollen er und seine Kameraden Ebola-Patienten betreuen.

Was sagt seine Frau zum lebensgefährlichen Einsatz? Der Soldat aus Kelberg (Eifel): „Meine Frau ist Ärztin bei der Bundeswehr. Sie kann die Gefahr einschätzen.“

Angst vor Ansteckung hat May nicht: „Natürlich ist eine gewisse Nervosität da. Ebola ist kein Spaß. Aber ich bin gut ausgebildet und bekomme das richtige Material.“

Die Bundeswehr berät noch über die finanzielle Absicherung der Ebola-Helfer. Es soll spezielle Lebensversicherungen geben. Bei einer Infektion werden sie sofort nach Hause geholt.

Heute werden die ersten Transall-Maschinen in den Senegal verlegt. Von dort wird eine Luftbrücke ins Seuchengebiet in Liberia aufgebaut.