Trierischer Volksfreund, Datum 29.Januar 2012 Autor: Helmut Gassen
Geschäfte schließen: In Kelberg gehen immer mehr Lichter aus
Es ist unübersehbar: In Kelberg herrscht ein Geschäftesterben. Neben der Schleckerfiliale hat auch Fahrrad Jax geschlossen, und Andrea\'s Mode Shop macht ebenfalls zum 1. April zu. Außerdem stehen mehrere Geschäfte und Restaurants im Ortskern bereits seit geraumer Zeit leer.
Kelberg. Die Gemeinde Kelberg hat mit den Ortsteilen Hünerbach, Köttelbach, Rothenbach-Meisental und Zermüllen rund 2200 Einwohner. Sie ist damit zwar keine Großgemeinde, aber für viele Bürgern aus der Gemeinde und den umliegenden Dörfern nach wie vor Einkaufsort Nummer eins. Fragt sich nur, wie lange noch? Drei Geschäfte haben kürzlich geschlossen, andere werden demnächst ebenfalls dichtmachen. Und zwar im Ortskern. Wird die Ortsgemeinde überhaupt noch ihrem Slogan "Alles zum Leben - Kelberg hat\'s" gerecht? Denn unter diesem Motto wurde immer wieder geworben. Ortsbürgermeister Willi Jonas sieht das noch so. Er sagt: "Was fehlt uns denn? Ich kenne keinen Ort vergleichbarer Größe, der so viele Ärzte hat, zwei Banken, Apotheke, einen Kindergarten und zwei Schulen. Es tut mir persönlich leid, dass diese Geschäfte zugemacht haben, es sind ja auch Arbeitsplätze verloren gegangen. Aber der Slogan passt immer noch."
Die Filiale der Drogeriemarktkette Schlecker wurde im Zuge der Insolvenz ganz geschlossen, ebenso musste Alfred Jax sein Fahrradgeschäft Mitte November 2011 wegen Insolvenz aufgeben. "21 Jahre lang habe ich das Fahrradgeschäft betrieben. Doch das Einzugsgebiet hier ist einfach zu klein, die Winter sind zu lang, die Jugend hat keine Zeit mehr und will sich nicht auf dem Fahrrad quälen", nennt Alfred Jax Gründe für die Schließung. Ebenfalls zumachen wird Anfang April "Andrea\'s Mode Shop" neben dem Café Schillinger, seit langem wird durch Inserate ein Geschäftsnachfolger gesucht, bisher vergebens. Doch auch sonst ist in Kelberg der Leerstand von Geschäften und Betrieben im Ortskern unübersehbar. Das Möbelhaus im Ort hat zugemacht, den Eifeler Hof gibt es seit Jahren nicht mehr, die Pizzeria Da Pippo ist geschlossen, das ehemalige Reptiliengeschäft steht schon lange leer, in Zermüllen ist das Lokal Eifelrast ("Kapellche") und die Bäckerei neben Lidl geschlossen. Und vom seit Jahren ersehnten Hotelprojekt auf der grünen Wiese im Ortskern ist nichts zu hören oder zu sehen."Früher war in Kelberg mal Leben, heute ist nichts mehr los hier. Es geht in Kelberg immer mehr zurück, immer mehr Geschäfte schließen", sagte eine Bürgerin, die nicht mit Namen genannt werden möchte."Im Moment ist es natürlich nicht befriedigend. Aber die Gemeinde hat wenig Einfluss auf diese Entwicklung. Natürlich wäre es schöner, wenn die Geschäfte wieder besetzt wären", sagt Ortsbürgermeister Jonas. Die Gemeinde war im Fall Schlecker nicht untätig und hat im Internet nach Interessenten für das Lokal gesucht und die Namen auch dem Hausbesitzer mitgeteilt, so Jonas.Für den Vorsitzenden des Gewerbe - und Verkehrsvereins Kelberg, Alfred Borsch, ist die Lage im Ort noch nicht dramatisch. "Wenn hier einige Lichter ausgehen, das sehen wir natürlich nicht gerne. Und dass Schlecker schließt, ist für Kelberg nicht so gut." Mit der Gesamtentwicklung im vergangenen Jahr ist er aber "sehr zufrieden", sagt Borsch und verweist auch auf die gute Entwicklung im Industriegebiet, wo sich einige Firmen neu angesiedelt oder erweitert haben. "Wir diskutieren das Thema der geschlossenen Geschäfte schon im Verein und nehmen gerne Vorschläge zur Verbesserung der Situation an. Wir werden der IHK oder dem Einzelhandelsverband auch melden, dass hier Flächen zur Verfügung stehen", sagt Borsch. Dem Slogan "Alles zum Leben - Kelberg hat\'s" werde Kelberg im Moment aber trotz der prekären Situation noch gerecht. "Man soll den Teufel nicht an die Wand malen", so sein Fazit.
Es war einmal… der Mensch(Originaltitel:Il était une fois… l’homme) ist eine französischeZeichentrickserie, die 1978 entstand und sich mit derGeschichte der Menschheitbeschäftigt. Erfunden wurde sie von dem französischen Regisseur und ProduzentenAlbert Barillé. Sie hatte zum Ziel, Kinder gleichermaßen zu unterhalten und zu unterrichten und stand am Beginn einer Reihe von Serien unter dem TitelEs war einmal….
Die Autos hatten keine Sicherheitsgurte, Kopfstützen und erst recht keine Airbags…
Auf dem Rücksitz war's lustig und nicht gefährlich...
Die Gitterbetten und Spielzeuge waren bunt und zumindest mit bleihaltigen oder anderweitig giftigen oder bedenklichen Lacken gestrichen...
Es gab keine Kindersicherungen an Steckdosen, Autotüren, Arzneiflaschen und chemischen Haushaltsreinigern...
Man konnte ohne Helm Fahrrad fahren...
Man trank aus dem Gartenschlauch oder sonstigen Quellen und nicht Mineralwasser aus sterilen Flaschen...
Wir bauten Seifenkisten. Und diejenigen, die das Glück hatten, an einer abschüssigen Asphaltstrasse zu wohnen, konnten versuchen Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen, um eventuell auf halbem Weg festzustellen, dass man an der Bremse gespart hatte – nach einigen Unfällen war auch dieses Problem - meistens - gelöst!
Man durfte zum Spielen, unter der einzigen Bedingung, dass man vor dem Finsterwerden wieder nach Hause kam... Es gab kein Handy... Und niemand wusste, wo wir uns Rumtrieben. Unglaublich !
Wir hatten Schürfwunden... gebrochene Knochen, auch mal eingeschlagene Zähne, aber niemals, niemals wurde jemand deswegen verklagt – auch wenn eine kleine Rauferei im Spiel war. Niemand hatte Schuld, nur wir selbst!
Wir konnten Süssigkeiten verdrücken und Butterbrote, Getränke mit richtigem Zucker trinken und niemals hatten wir Gewichtsprobleme - weil wir immer draussen spielten und aktiv waren
Wir hatten keine Playstations, Nintendo 64, X-Boxes, Vídeospiele, 99 Kabelkanäle, Videorecorder, Dolby Surround, Handy's, Computer oder Chatrooms – sondern Freunde!
Normalbenzin kostet umgerechnet 28,6 Cent pro Liter, Dieselkraftstoff 17,2 Cent.
1955
Die Benzinpreise sind auf 32,7 Cent für Normalbenzin und 23,3 für Dieselkraftstoff gestiegen.
1973
In Folge der ersten großen Ölkrise, in der die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) bewusst die Fördermengen drosselte, steigen die Preise. Normalbenzin kostet 35,3, Superbenzin 38,9 und Dieselkraftstoff 35,8 Cent.
1976
Der Literpreis für Normalbenzin steigt auf 44,7 Cent. Superbenzin kostet 47,5 und Dieselkraftstoff 45,2 Cent.
1981
Nach steten Steigerungen in Folge der 2. Ölkrise 1979/1980 erreichen die Preise an den Tankstellen ein Rekordhoch von 70,1 Cent für Normalbenzin, 72,7 für Super und 65 Cent für Diesel.
1988
Die Preise fallen auf 47,1 Cent für Normalbenzin, 51,9 Cent für Superbenzin und 45,3 Cent für Diesel. Die Mineralölgesellschaften hatten mehrfach vergeblich versucht, die Preise zu erhöhen.
1994
Normalbenzin kostet 77,3 Cent, Superbenzin 86,6 und Diesel 58,5 Cent. Nach jährlichen Preissteigerungen seit 1989 wurde Anfang des Jahres zusätzlich die Mineralölsteuer erhöht.
1999
Nachdem am 1. April die erste Stufe der Ökosteuer in Kraft getreten ist, steigen die Preise für Normalbenzin auf 84,1 und für Superbenzin auf 86,7. Dieselkraftstoff kostet 63,9 Cent.
2001
Die Preise für Normalbenzin und Super übersteigen mit 100,2 und 102,4 Cent erstmals die Ein-Euro-Marke. Diesel kostet 82,2 Cent.
2005
Nach einer neuen Preisrunde ist Benzin in Deutschland so teuer wie noch nie. Im Juli kostet Normalbenzin durchschnittlich 124,3 Cent pro Liter. Für Superbenzin zahlt der Autofahrer 126,6 und für Diesel 111,5 Cent pro Liter. Am 31. August wurde dann ein Höchststand erreicht: Die Sorten kosteten 1,37 Euro (Normal), 1,39 (Super), 1,16 (Diesel).
das waren die Computer (Heimcomputer) auf denen wir mal angefangen haben.
Dies ist ein C16 (Commodore C16) mit Datasetten. Verkauft wurde der C16 mit 16 KB RAM, wobei unter BASIC lediglich 12.277 Bytes (ca. 12 KB) verfügbar waren. Das Teil wurde meist an einem Fernseher angeschlossen, und das war es dann. Heute hat jeder Automatische Garagenöffner mehr Speicher.